
Projektbeschreibung
Ziel des Projekts INVASOR-ES ist die Entwicklung fortschrittlicher technologischer Lösungen gegen invasive gebietsfremde Arten in wasserbaulichen Anlagen, insbesondere in Bewässerungssystemen. Arten wie die Zebramuschel, die Apfelschnecke und Moostierchen verursachen dort schwerwiegende Probleme: Verstopfungen, Störungen, hohe Wartungskosten und Verluste in der landwirtschaftlichen Produktivität.
Das Projekt bietet die Gelegenheit, neue Technologien einzusetzen: Fortschrittliche Überwachungssensoren in Kombination mit industrieller Bildverarbeitung und Deep Learning ermöglichen die präzise und effiziente Erkennung und Klassifizierung verschiedener Larven invasiver Arten. Hauptergebnis des Projekts sind auf Bildverarbeitung basierende Überwachungsstationen, die invasive Arten im Larven- und Adultstadium in Echtzeit durch automatische Probenahme und künstliche Intelligenz erkennen. Diese disruptive Technologie ermöglicht eine effizientere vorbeugende Bekämpfung und verringert die Abhängigkeit von herkömmlichen chemischen Behandlungen, die teuer und umweltschädlich sind.
Darüber hinaus sollen spezifische Strategien für neu auftretende invasive Arten entwickelt werden, für die es derzeit keine effizienten Präventionsmethoden gibt. Die Lösungen werden an die Anforderungen jeder Anlage angepasst und kombinieren nachhaltige, umweltfreundliche Techniken mit geringeren Betriebskosten und minimiertem Risiko wirtschaftlicher Schäden.
Laufzeit
November 2023 – Mai 2027
Projektkoordinator

Förderung
Aktenzeichen: REGAGE23e00065113963
Ausschreibung: Überregionale Operationelle Gruppen der EIP-AGRI (2023)
Finanzierung: Das Projekt ist Teil des GAP-Strategieplans 2023-2027 und wird zu 80 % aus dem ELER und zu 20 % vom spanischen Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung finanziert, mit einer Gesamtförderung von 585.319,34 Euro, was einer Förderquote von 99,1 % entspricht.
Gesamtbetrag des Projekts: 590.661,36 €
ELER-Anteil: 468.255,49 €
Anteil des spanischen Staates (AGE): 117.063,85 €
Förderintensität: 99,1 %
